Aktuelles von den Buschkinnern

Waldpost Februar

 

Februar im Speckener Forst

 

 

 

Am Rosenmontag haben wir ein rauschendes Zwergenfest im Wald gefeiert.

 

Mit viel Krach haben wir dann am

 

Fastnachtsdienstag versucht den Winter auszutreiben

 

 

 

                                                                                                           

 

 

 

Doch der Winter kam ja erst einmal mit ganzer Kraft zurück!

 

So haben wir in dem eiskalten Pulverschnee viele Tierspuren entdeckt, versucht ein wenig Schlitten zu fahren oder Burgen uä zu bauen…

 

 

 

An vielen Tagen haben wir uns ein Lagerfeuer nur mit Hilfe von Zunderstäben, Feuernestern aus getrocknetem Pflanzenmaterial (Zunder) und Feuerstein und Schlageisen angezündet und uns und Apfelpunsch daran aufgewärmt

 

                                                                    

 

 

 

 

 

Da wir viele Krankheitsfälle zu verzeichnen haben, wurden an einigen Tagen beide Gruppen zusammen gelegt und als es sooo richtig kalt wurde durften wir uns 2 Tage im Sturmquartier aufwärmen!

 

 

 

Beim durch den Wald streifen haben wir sogar den „Osterhasen“ entdeckt…

 

Die Kinder sind der festen Überzeugung, dass er schon auf der Suche nach

 

geeigneten Nestern ist

 

 

 


Fasching 2018

Auch dieses Jahr wurde wieder Fasching im Wald gefeiert.

Es ritten Einhörner durch den Wald, nach Brezeln

wurde geschnappt und lustige Spiele gespielt.

Rennfahrer, Ritter, Superhelden, ein Fuchs, ein Hund und Piraten hatten viel Spaß und feierten am Tag drauf direkt weiter.

Mehr Bilder in der Mediengalerie.


Waldpost Dezember

 

Waldpost aus dem Speckener Forst Dezember 2017

 

 

 

In diesem Monat verändert sich der Wald täglich. Der Havester  hat viele Bäume im ganzen Wald abgesägt. Danach  holte das Rückefahrzeug alle Baumstämme aus dem Wald und hinterlässt tiefe Spuren im nassen Waldboden. Die Kinder durften ganz dicht an diese großen und beeindruckenden Maschinen. Auf der einen Seite waren die Kinder fasziniert von der Arbeit dieser Waldriesen, auf der anderen Seite waren sie auch entsetzt über die Zerstörungsgewalt.  So wurden doch einfach kleine Bäume über den Haufen gefahren, Äste die im Weg sind einfach niedergerissen, und dass, wo wir versuchen möglichst wenig Schaden und Spuren zu hinterlassen (wir knicken nicht mutwillig Äste ab oder zertreten Pilze…)

 

Wir suchen regelmäßig Kontakt zu den Fahrern,  die Kinder malen ihnen Bilder ihrer Fahrzeuge und bitten sie vorsichtig zu sein.

 

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Nebenbei üben wir fast täglich für ein kleines Schneemanntheater und haben auch aus Schnee Trecker, Havester und Schneemänner gebaut.

 

                                                                                       

 

Nach den Weihnachtsferien starten wir am 09.01.2018 hoffentlich in einem Winterwald.

 

Im Januar werden unsere Vorschulkinder regelmäßig in die Bauwagenschule gehen und dort Aufgaben unter anderem aus dem Baumbuch machen und sich auf ihre Elterngespräche vorbereiten. 

 


Waldpost November

 

Waldpost aus dem Speckener Forst November 2017

 

 

 

In diesem Monat hat uns einige Male die muntere Elli besucht, die eigentlich Eleonore Ganselmeyer heist und immer lustige Ideen hat. Mal schafft sie es nur mit Hilfe der Kinder, die immer wieder: „Hauruck, hauruck, hauruck“, gerufen haben, aus ihrem Rucksack (in dem sie wohnt) zu kommen, mal redet sie mit einer Dose voller Cranberries...Wenn man mit  Ihr zusammen ist, gibt es auf alle Fälle immer viel zu lachen....

 

(Sie ist eine große Handpuppe, die seit September zum Speckener Forst gehört.)

 

 

 

Juri hat mit den Kindern viele neue „Spielgeräte“ gebaut, z.B. einen Rodelberg in der Buddelgrube, der gleichzeitig als Rennstrecke und Wasserbahn dient. Unten beim Parkplatz ist mit größen Stöcken ein Haus entstanden, welches gleichzeitig ein Klettergerüst ist.

 

 

 

Im Abschlusskreis haben wir bei einem Getränk häufig gemütlich gelesen.

 

 

 

Beim Frühstück wurde über die Winterkinder gesprochen und was sie alles können:

 

z.B. Handschuhe allein anziehen, oder es zumindest versuchen, mit Handschuhen das Sitzkissen aus dem Rucksack holen und vielleicht sogar wieder hineinstecken, den Rucksack über die vielen dicken Schichten Kleidung aufsetzen und vieles mehr.

 

Fragt mal Eure Kinder wer schon alles ein Winterkind ist... ;)

 

 

 

In der Freispielzeit wurde immer wieder gerne gemalt und gebastelt. So sind richtige kleine Bilderbücher entstanden und in dem einen oder anderen stehen auch schon Buchstaben. Auch das Werkeln mit Hammer, Nägeln, bunten Perlen und Raspeln machte den Kindern viel Spass. So haben viele ganz selbständig ihre igenen Ideen umgesetzt.

 

 

 

Im Dezember haben wir viel vor, er ist voller Geheimnisse, aber einige wollen wir verraten:

 

So wird es z.B. ab dem 1. Dezember jeden Tag ein anderes Adventskind geben.

 

Es darf eine Sternenkrone aufsetzen und die Kerzen unseres Adventskranzes anzünden und später wieder auspusten, außerdem braucht es an diesem besonderen Tag nicht aufräumen und manch anderer kleiner Wunsch geht eventuell in Erfüllung.

 

Wer das Adventskind sein darf, das entscheidet der Adventskalenderbeutel.

 

In der Adventszeit singen wir natürlich auch viele Weihnachtslieder und üben unser Weihnachtstheater ein.

 


Lebendiger Adventskalender

 

Die Hühnermoorer freuen sich sehr über den “lebendigen Adventskalender”.

 Die Eltern haben sich kleine Überraschungen , wie z.B Mitmachgeschichten oder das Vorlesen einer schönen Weihnachtsgeschichte, für die Kinder einfallen lassen !

 


Gewinn Domweihumzug

Der Domweih-Gewinn wurde auf beide Gruppen aufgeteilt.
Im Hühnermoor gab es für das Geld einen neuen Pferde-Putz-Koffer mit Bürsten, Pinsel, Schwämme, Reflektoren und vieles mehr. Zusätzlich eine neue Pferdedecke, eine Reitgerte, Futtertrog, ein Reiter-Helm und ein Pferde Halfter. Nun kann unser Holzpferd geputzt, gefüttert und geritten werden.


Ausflug zu Mosterei


Zahnarzt im Wald

Aus dem Gesundheitsamt Verden hat uns am Di. 19.09.2017 Frau Sackmann mit ihrem Krokodil Mecki besucht und den Kindern interessante Dinge über Zähne und gesunde Lebensmittel erzählt, gemeinsam haben wir dann unsere Zähne geputzt und das Putzen mit Reimen wie “Hin und her, hin und her, Zähneputzen ist nicht schwer.” begleitet. Am darauf folgenden Tag besuchte uns die Zahnärztin.


Domweih-Eröffnungsumzug  2017

Fasching im Wald

Wie jedes Jahr, gab es auch 2017 zur Faschingszeit einige wilde im Wald, dieses Jahr wurde der Wald von diversen wilden Piraten erobert.   


Viel los bei den Lintler Buschkinners

Langweilig wird den Kirchlintler Waldkindern nie. Doch vor kurzem wurde es besonders spannend: Mit einem großen Reisebus ging es für beide Waldkindergartengruppen der Lintler Buschkinners nach Bispingen ins Greifvogel-Gehege.

Dort konnten die Kinder viele Waldbewohner, die sich im Kirchlintler Forst lieber in sicherer Entfernung vom Kindergartentrubel aufhalten, endlich mal aus der Nähe beobachten. So gab es Eulen, Mäusebussards, einen Kolkraben und sogar einen zahmen Fuchs zu sehen. Auch Adler konnten aus nächster Nähe betrachtet werden.

Es war ein ganz schön aufregender Tag für die Kinder, sagt Erzieherin Anja Owczors. Sogar die jüngsten Kinder aus der Gruppe, die 3jährigen, haben bei den faszinierenden Erzählungen der Tierexperten über eine Stunde lang konzentriert zugehört. Auf der Rückfahrt im Bus sind dann bei so manchem Waldkind erschöpft die Augen zugefallen.


Das Thema Waldtiere ist beim Waldkindergarten derzeit auch durch die Wolf-Sichtungen in der am Ende der Flächengemeinde Kirchlinteln zu einem wichtigen Thema geworden. Generell besteht seitens des Vorstands und der Eltern keine Beunruhigung, denn die Erfahrung zeigt, dass Wildtiere, wie Dammwild und Füchse, großen Abstand zu den Flächen des Waldkindergartens halten. Wir finden höchstens mal ein paar Spuren im Unterholz, sagt Anne Kohrt, Erzieherin in der Gruppe am Hühnermoor.

Um spezielle Fragen zum Thema Wolf klären zu können, wurden Erzieherinnen, Springkräfte und Vorstand von Nicola Gölzner, einer der vier Wolfsberaterinnen des Landkreises besucht. Nach Einschätzung der Expertin besteht keine Gefahr durch den Wolf. Sichtungen vor Ort seien - gerade im lauten Umfeld eines Kindergartens - sehr unwahrscheinlich.

Für den Fall der Fälle empfahl die Expertin die Benutzung von Schrill-Alarm-Tröten, die den Wolf auch in weiter Entfernung abschrecken würden. Die Einschätzung der Expertin zeigt, dass wir mit unseren Waldkindergartenalltag ganz normal weitermachen können, sagt Anja Owczors.


Wanda Schlitzohr-Programm

Im Juli 2015 nahmen die Kinder der Hühnermoor und Speckener Forst-Gruppe an dem Programm Wanda Schlitzohr der Alfred Töpfer Akademie teil. Dazu besuchte sie Herr Reinicke-Marienhagen mit der jungen Wölfin Wanda Schlitzohr, einer sympathische Handpuppe, und führte die Buschkinners aktiv in das Thema Wolf ein. Es gab eine Wolfsgeschichte ein Wolfslied und es wurden Wolfsspuren erforscht. Die Kinder konnten eine ganzen Vormittag die Welt mit den Sinnen der Wölfe erleben.


Im Wald wird gefeiert: Unser Sommerfest!

Unser diesjähriges Sommerfest fand im Speckener Forst statt. Bei leckerem Kuchen, Kaffee, Tee und Kaltgetränken wurde bei bestem Sommerwetter gefeiert. Ein Erlebnispfad lud Groß und Klein ein, Dinge zu entdecken, die nicht in den Wald gehörten.

Die Kleinen konnten sich durch Schminken in Rehe, Dachse, Fledermäuse und weitere Waldbewohner verwandeln, bald gab es mehrere kleine Wolfs-Rudel. Mit Pfeil und Bogen konnte geübt werden und der Stand zum Wolle filzen wurde zum klönen und Filzen unter schattigen Kiefern gern von Kindern, Eltern und Großeltern genutzt.


Geschafft! Wir gratulieren unseren frisch gebackenen Wildnis-Pädagoginnen

Um die Kinder im Waldkindergarten Lintler Buschkinners noch besser an die Natur heranzuführen, haben sich die vier pädagogischen Fachkräfte in der Wildnisschule in Wildeshausen weiterbilden lassen. Unsere Erzieherinnen haben mit viel persönlichen Engagement und Freizeit eine in sieben Wochenend-Module gegliederte zertifizierte Fortbildung absolviert, die ihnen Methoden und Techniken der Natur- und Wildnispädagogik vermittelt hat.

Es wurde gelernt welche Wildkräuter sich zu schmackhaften Gerichten verarbeitet lassen und welche heilende Wirkung sie haben, welche Spuren von welchen Tieren stammen oder wie sich ein Feuer mit dem Feuerbohrer entfachen lässt. Schwerpunkt bildet das Wissen der Naturvölker, dass an die Kursteilnehmer weitergegeben wurde.

Am Ende der Fortbildung musste eine Prüfung abgelegt werden, die unsere Erzieherinnen mit Bravour gemeistert haben. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für Euren Einsatz!


Sonnentau und Siebenstern: Hobby-Botaniker und TV-Experte Jürgen Feder besucht die Buschkinners

Sobald er einen Fuß in die Natur setzt, ist er nicht mehr zu bremsen: Der passionierte Naturforscher Jürgen Feder kennt jedes Kraut und jeden Halm am Wegesrand. Seine Begeisterung durften auch die Lintler Buschkinners teilen. Jürgen Feder besuchte die beiden Waldgruppen Hühnermoor und Speckener Forst.

Eigentlich sind die 3- bis 6-jährigen Hühnermoor-Kids, die Feder zuerst besuchte, Profis in Sachen Pflanzenkunde. Ihr großes Wissen über Gänseblümchen, Traubenkirsche, Rotklee oder Sauerampfer beeindruckte Feder, der Vater von drei Kindern ist, schon in der Morgenrunde. Toll, was ihr alles wisst! lobte er die Kinder. Als ich so klein war wie ihr, war ich auch am liebsten draußen und habe Pflanzen und Vögel beobachtet.

Seine Leidenschaft für die Natur begleitet Feder seit er denken kann. Wie ansteckend seine Begeisterung für Pflanzen ist, bewies Jürgen Feder auch bei seinem Besuch im Waldkindergarten. Überall im Waldgebüsch fand der Experte Pflanzen, über die er tolle Geschichten erzählen konnte. Zum Beispiel über den kleinen weißen Siebenstern. Ganz zierlich wächst er zwischen dem großen Gras und ist doch etwas ganz besonders: Das ist die einzige Blume in ganz Deutschland, die sieben Blütenblätter hat. Dazu gab es Geschichten von der Traubenkirsche, die sich einfach überall breit macht und dem rankenden Lerchensporn, der sich durch Holztransporte von Holland nach Verden geschummelt hat.

Und schon geht es weiter. Die Kinder lernen, dass die Blätter von Himbeerpflanzen von unten immer weiß sind und die knubbeligen Kokons an Eichen das Zuhause von Eichengallwespen sind. Ganz spannend wird es, als die Gruppe das Moorgebiet erreicht: Feder mahnt die Kinder zum Warten (Hier ist es gefährlich) und stapft hinein. Nach ein paar Minuten kommt er mit Beute wieder: Das ist Rundblättriger Sonnentau, eine echte fleischfressende Pflanze! Die Kinder sind begeistert! Herr Feder ist spätestens jetzt der absolute Held.

Spenden an die Buschkinners

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VIELEN LIEBEN DANK :-)